SIGRID ALVAREZ

Ärztliche Privatpraxis für Psychotherapie,
Psychosomatik & Hypnose in Hanau

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Tiefenpsychologisch orientierte Psychotherapie

Tiefenpsychologische Psychotherapie ist neben der Psychoanalyse und der Verhaltenstherapie eines der Standardverfahren zur Behandlung psychischer Störungen.

Laut Psychotherapie-Richtlinien der Kassenärztlichen Bundesvereinigung soll „die unbewusste Psychodynamik aktuell wirksamer neurotischer Konflikte unter Betrachtung von Übertragung, Gegenübertragung und Widerstand behandelt werden“.

Übersetzt heißt das, man versucht im Gespräch und über die Gestaltung der therapeutischen Beziehung zu verstehen, wie der aktuelle Konflikt auf unbewusster Ebene mit lebensgeschichtlichen Ereignissen zusammenhängt, welche Beziehungserfahrungen der Klient gemacht hat und wie sich diese auf seine jetzige Lebens- und Beziehungsgestaltung auswirken.

Ziel ist es, durch Erkennen der Zusammenhänge und auch der Würdigung eigener Stärken, mit Unterstützung des Therapeuten neue Lösungswege zu erproben, neue Handlungsspielräume zu finden und diese auch konkret umzusetzen
(„Therapie machen um sich zu verändern, nicht Therapie machen statt sich zu verändern“).

Veränderung braucht Zeit, es geht um einen Entwicklungsprozess, der zeitlich nicht unter einem Jahr, oft auch länger, zwei bis drei Jahre, anzusetzen ist. Die Gespräche finden einmal wöchentlich über eine Dauer von 50 Minuten statt, die Krankenkassen genehmigen auf Antrag des Therapeuten zunächst 50 Sitzungen, bei Bedarf auch Verlängerung von nochmals 30 Stunden, die Höchstgrenze liegt bei 100 Stunden.

Die weiteren von mir angewandten Behandlungsmethoden sind Zusatzverfahren, die bei sehr umschriebenen Problemstellungen isoliert angewandt werden können, bei komplexeren Störungen aber in den Verlauf integriert werden und der Beschleunigung des Prozesses dienen.