PEP (Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie)

PEP (nach Michael Bohne, früher auch Energetische Psychologie genannt) ist als „Klopftechnik“ in den letzten Jahren bekannt geworden.

Die einfach zu erlernende Technik kann in die traditionellen psychotherapeutischen Verfahren und Coaching integriert werden, wodurch sich der Verarbeitungs- und Lösungsprozess deutlich beschleunigen lässt.

PEP ermöglicht es, aktuell belastende Gefühle und Gemütszustände, hartnäckige negative Selbstüberzeugungen und Blockaden effektiv und dauerhaft aufzulösen und die Selbstwirksamkeit zu aktivieren. Die Selbstbeziehung wird verbessert, Selbstwertgefühl gestärkt.

Praktische Vorgehensweise

Der Patient/Klient klopft unter Fokussierung auf belastende Emotionen und die damit einhergehende Körperempfindung auf bestimmte Akupunkturpunkte an der Hand, im Gesicht und am Oberkörper; hierdurch kommt ein emotionaler Verarbeitungsprozess in Gang, der zur Reduzierung oder gar vollständigen Auflösung der negativen, selbsthemmenden Emotionen führt.

Hinzu kommen differenzierte Selbstakzeptanz- und Selbsbestätigungsinterventionen, mit welchen einschränkende Denkmuster über uns selbst (sog. negative Glaubenssätze, Selbstsaboteure, Selbstvorwürfe, usw.) behandelt und aufgelöst werden können. Dieses „binokulare Modell“ nach Michael Bohne verbindet auf höchst effektive Weise die Behandlung negativer (dysfunktionaler) Emotionen durch Klopfen und die Behandlung negativer Kognitionen (Gedanken) mittels Selbstakzeptanz, wodurch oft erstaunlich schnell emotionale Entlastung eintritt und neue, konstruktive Lösungen gefunden werden.

Aus psychodynamischer Sicht sind Ansätze verschiedener Therapieschulen in PEP integriert.

Neurologisch gesehen werden verschiedene Teile des zentralen und peripheren Nervensystems einbezogen, (limbisches System bei Emotionen, Großhirnrinde bei Kognitionen, Wahrnehmungsrezeptoren u.v.m.), aber darüber brauchen Sie sich keine Gedanken zu machen; längere Exkurse würden an dieser Stelle zu weit führen, daher sei bei Interesse auf weiter führende Fachliteratur verwiesen. Wichtig ist Folgendes: „ das menschliche Gehirn besitzt das Potenzial zu psychobiologischer Gesundheit und Wohlbefinden“ (Koukkou & Lehmann, 1998), hat also die Aufgabe und Fähigkeit, auf Körper und Psyche regulierend einzuwirken; diese Fähigkeit wird durch PEP aktiviert.

Wozu kann dieses Verfahren genutzt werden?

Aus den obigen Ausführungen lassen sich vielfache Anwendungsbereiche ableiten: alles was mit belastenden Gefühlen und Gedanken zusammenhängt - wenn diese dysfunktional sind, d.h., wenn sie nicht (mehr) wirklich berechtigt oder angemessen sind und die Selbstentwicklung hemmen.

Besonders gut eignet sich PEP bei Ängsten, Stress und Burn-out, Selbstwertstörungen, psychischen "Blockaden".

Sie können das Verfahren bei mir lernen, um es dann als Selbsthilfetechnik weiter anzuwenden, oder im Rahmen einer längeren Psychotherapie damit arbeiten.

Weiterführende Informationen